App installieren, Stick anstecken, einmal koppeln — fertig.
Android wird beim Installieren warnen. Es fragt, ob es eine App aus einer „unbekannten Quelle" installieren darf, und nennt vielleicht ein Sicherheitsrisiko.
Das ist normal und heißt nur: Die App kommt nicht aus dem Play Store. Erlaube es dem Browser einmalig, dann läuft die Installation durch. Du kannst die Erlaubnis danach wieder zurücknehmen.
Datei antippen, Warnung wie oben bestätigen, fertig. Beim ersten Start ist die App leer bis auf ein paar Beispiele.
In eine freie USB-Buchse des Dokumentationssystems. Nach ein paar Sekunden blitzt die kleine Leuchte am Stick einmal rot – grün – blau und atmet dann ruhig blau. Das heißt: bereit, wartet auf ein Handy.
Die rote Dauerleuchte daneben ist normal — sie zeigt nur, dass Strom da ist, und lässt sich nicht abschalten.
App öffnen, unten auf Verbindung, dann Nach Geräten suchen. Tippe den gefundenen DokuTyper an.
Android fragt nach einer Kopplung — bestätigen. Das ist gewollt: Ohne Kopplung nimmt der Stick keinen Text an, damit kein fremdes Handy auf Deinem Pad tippen kann.
Die Leuchte wechselt auf durchgehend blau. Ab jetzt verbindet sich die App von selbst, sobald Du sie öffnest.
Unter Bausteine antippen, was Du brauchst — das sendet noch nichts, sondern sammelt. Unter Protokoll liest Du alles noch einmal, änderst bei Bedarf, und erst der Knopf dort schickt es los.
Wichtig: Der Text landet in dem Feld, in dem der Cursor am Pad gerade steht. Also vorher hineinklicken.
| Leuchte | Bedeutung |
|---|---|
| Blau, atmend | Bereit, wartet auf ein Handy |
| Blau, ruhig | Mit der App verbunden |
| Grün | Tippt gerade |
| Bunt für einen Moment | Ein Protokoll ist vollständig angekommen |
| Rot, dauerhaft | Diese USB-Buchse nimmt keine Tastatur an — andere probieren |
Steckt er, und atmet die Leuchte blau? Ohne Strom kein Funk. Prüfe außerdem, ob Bluetooth am Handy an ist.
Bist Du zu weit weg? Ein paar Meter und eine Fahrzeugwand sind für Bluetooth schon viel.
Der Stick ist eine Tastatur — er tippt dorthin, wo der Cursor steht. Klicke am Pad zuerst in das Feld, das Du füllen willst.
Ist es schon passiert: Oben rechts in der App gibt es den Not-Stopp. Er bricht sofort ab und löst dabei auch festhängende Sondertasten.
Dann erwartet das Zielsystem kein deutsches Tastaturlayout. Der Test
dafür ist einfach: Steck eine gewöhnliche USB-Tastatur an und tippe
zyäöü. Kommt dort yzäöü oder Kauderwelsch an,
liegt es am System, nicht am Stick.
Manche Systeme nehmen Tastendrücke langsamer an. Unter Mehr gibt es einen Regler für die Tippgeschwindigkeit — stell ihn höher, dann wird langsamer getippt.
Genau dafür ist es gedacht. Unter Bausteine unten rechts auf das Pluszeichen. Wer viel schreibt, nimmt lieber den Rechner: Unter Mehr → Am Rechner bearbeiten zeigt die App eine Adresse, die Du im Browser Deines Rechners öffnest, solange beide im selben WLAN sind.
Fertige Sammlungen lassen sich als Datei weitergeben — Mehr → Bausteine exportieren und beim anderen einlesen.
Nur, wenn Du sie nicht exportiert hast. Die Bausteine liegen auf dem Handy und wandern nicht von selbst mit. Exportiere sie ab und zu; die Datei lässt sich überall wieder einlesen.
Der Protokolltext wird nirgends gespeichert — nicht auf dem Handy, nicht auf dem Stick. Er lebt, solange die App offen ist, und ist nach einem Neustart weg. Es gibt kein Konto, keinen Server und keine Übertragung nach außen. Auf dem Handy bleiben nur Deine Textbausteine, also Formulierungen ohne Patientenbezug.
Aus Sicht des Dokumentationssystems ist der Stick eine ganz normale Tastatur. Es wird nichts installiert und nichts angemeldet.
Schreib mir, was Du gemacht hast und was passiert ist — möglichst mit dem, was die Leuchte am Stick dabei getan hat. Das ist meistens schon die halbe Antwort.